Wir suchen eine neue Bleibe!

Franziska Feldsieper mit Hunden (Foto: © Wolfgang Herfort)

Da unser Mietvertrag Mitte 2018 ausläuft, das Haus verkauft wurde und der neue Besitzer mit großer Wahrscheinlichkeit selber einziehen will, suchen wir bereits jetzt mit aller Kraft eine neue Bleibe, damit die Hundepension weiter bestehen kann. Der folgende Artikel der Online-Ausgabe des Penzberger Merkurs beschreibt es sehr gut. Der hervorgehobene Teil weiter unten im Text auf dieser Seite beschreibt, was wir genau suchen.

Hundepension auf Herbergsuche

„Ältere Hunde ruhen in sich und haben eine unvergleichliche Ausstrahlung“, sagt Franziska Feldsieper, die mit der Pension ihren Beruf und ihre Berufung gefunden hat. Nämlich älteren Hunden, aber natürlich auch jüngeren, ein Zuhause zu geben, während ihre Besitzer aus verschiedenen Gründen ihren Vierbeiner vorübergehend nicht selber betreuen können. In dieser speziellen Hundepension finden sich laut Franziska Feldsieper optimale Bedingungen: voller Familienanschluss ohne Zwingerhaltung oder Hundezimmer, alles ebenerdig, so dass auch gehbehinderte Hunde sich gut bewegen können, 1500 Quadratmeter ausbruchsicherer Garten, spezielle orthopädischen Hundebetten für alte oder arthrosegeplagte Hunde, die aber auch bei den jüngeren Hunden heiß begehrt seien. Auch tägliche Gassigänge, individuelles Futter, bei Bedarf eine zuverlässige medizinische Versorgung und jede Menge Streicheleinheiten gehören laut Feldsieper dazu. Ihre Kunden seien froh, dass sie ihre Hunde mit ihren besonderen Bedürfnissen liebevoll und kompetent betreut wissen. Denn Franziska Feldsieper hat zuvor 13 Jahre ihre eigene Hundeschule geleitet und selbst Hunde von 3 bis 17 Jahren.
Ein Idyll, das es so aber nicht mehr lange geben wird. Die Hundepension muss ausziehen: Der Mietvertrag endet. Was 2013 erfolgreich begann, droht ein abruptes Ende zu finden. Seit rund einem halben Jahr ist Franziska Feldsieper auf der Suche einer neuen, passenden Herberge, bislang vergeblich. Sie sucht dringend ein Grundstück oder ein Haus mit Garten im Außenbereich oder in einem Gewerbegebiet im Umkreis von 30 Kilometern um Bad Tölz. Doch wenn sie bei Bauern in der Region vorspricht, gehe „eine Schublade auf. Wenn sie Hundepension hören, ist es vorbei“, sagt sie. Auf Hunde und deren Hinterlassenschaften seien die Landwirte nicht gut zu sprechen. Franziska Feldsieper kann das gut verstehen. Zu viele Hundebesitzer ließen die Exkremente ihrer Vierbeiner einfach liegen. Dass sie zu denen gehört, die auch die „Tretminen“ anderer aufliest und somit versucht, das Image zu verbessern, hat ihr bei den Landwirten, die sie von ihren ihren Gassistrecken kennen, viel Sympathie und Respekt eingegebracht.
Franziska Feldsieper gibt nicht auf. „Wir sind sicher, dass es den richtigen Platz für uns gibt, wir müssen ihn nur noch finden und dazu brauchen wir Hilfe. Wir sind dankbar für jeden Hinweis.“

Bild: © Wolfgang Herfort | red – erschienen auf Merkur.de

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